Heute sprechen wir darüber, wie Ingenieure Maschinen entwickelt haben, die einen Schweißlichtbogen mit beispielloser Präzision autonom steuern können. Von Unimate bei General Motors bis hin zu den intelligenten Armen, die heute Seite an Seite mit Menschen arbeiten.
Das heutige Roboterschweißen ist das Ergebnis der mehrstufigen Entwicklung der Industrierobotik, deren Grundlagen in den 1960er Jahren gelegt wurden.
Es gilt als Meilenstein Jahr 1961als der erste Industrieroboter im Werk von General Motors auftauchte Unimate, entworfen von George Devol und Joseph Engelberger. Er konnte noch nicht schweißen, aber er bewegte erfolgreich heiße, schwere Gussteile und eliminierte so die gefährlichsten Teile menschlicher Arbeit.
Der eigentliche Durchbruch für das Schweißen kam jedoch erst in den 1980er Jahren, als es dank der Entwicklung von CNC-Steuerungen, Schweißnahtverfolgungssensoren und flexibleren kinematischen Systemen von Roboterarmen möglich war, die für das Verbinden von Metallen erforderliche Präzision und Wiederholgenauigkeit zu erreichen.
Obwohl die Idee der Automatisierung schon viel früher existierte, war es paradoxerweise erst die Weiterentwicklung der Steuerungssysteme, die eine massenhafte Robotisierung von Schweißprozessen ermöglichte.
Einer der größten Anwender von Schweißrobotern war schon immer die Automobilindustrie – von Toyota bis Ford. Ihre robotergestützten Punktschweißlinien sind bis heute ein Maßstab in Sachen Effizienz.
In Polen begann man unterdessen Anfang der 1970er Jahre mit der Konstruktion eigener Industrieroboter. Bereits 1976 entstanden in Forschungszentren mehrere Pionierstationen, etwa am Industrieinstitut für Automatisierung und Messung, am Institut für Feinmechanik in Warschau und am Forschungs- und Konstruktionszentrum für Werkzeugmaschinen in Pruszków.
Das erste erfolgreiche Beispiel für den Einsatz von Robotern in der heimischen Industrie war die robotergestützte Emaillierung von Badewannen und Waschbecken in der Emailwarenfabrik Olkusz – dort kamen die Maschinen des Unternehmens zum Einsatz. DeVilbiss-Tallfa (heute ABB).
Noch interessanter war das Beispiel BFS, wo in der Karosseriemontagelinie Polonäse installiert 15 Unimation-Roboter, die 384 der 1.995 Schweißpunkte ausführte. Dies war für die damalige Zeit ein technologischer Sprung – ein echtes Beispiel dafür, dass Polen nicht weit hinter den globalen Trends zurückblieb.
Industrieroboter, darunter auch Schweißroboter, wurden schon immer dazu entwickelt, Menschen bei Aufgaben zu ersetzen, die besonders anstrengend oder gefährlich sind oder höchste Präzision erfordern. Sie werden zunehmend bei der Herstellung von Stahlkonstruktionen, Haushaltsgeräten, Landmaschinen und Schienenfahrzeugen eingesetzt.
Schweißroboter lassen sich je nach Technologie und Anwendung in mehrere Haupttypen unterteilen. Am beliebtesten sind Roboter für Lichtbogenschweißen, die dank der präzisen Führung des Lichtbogens für die meisten automatisierten Verbindungen in der Stahl- und Automobilindustrie verantwortlich sind. Roboter werden auch häufig eingesetzt für Widerstandsschweißen, ideal zum Verbinden dünner Bleche bei der Herstellung von Autokarosserien oder Haushaltsgeräten – dieses Verfahren benötigt kein zusätzliches Bindemittel und gewährleistet eine hohe Effizienz.
Unter den Speziallösungen stechen Roboter hervor: WIG-Schweißen Und MIG/MAG, die sich in der Art der Elektrode und des Schutzgases und damit im Anwendungsbereich unterscheiden – von Druckbehältern über Aluminiumteile bis hin zu Stahlkonstruktionen. Roboter für Laserschweißen, geschätzt für ihre außergewöhnliche Präzision und minimale Materialverformung, werden in Branchen wie der Automobil- und Luftfahrtindustrie eingesetzt. Eine spezialisierte Gruppe umfasst auch Roboter für Plasmaschweißen, die dort nützlich sind, wo schwer schmelzbare oder temperaturempfindliche Materialien wie Titan oder Nickel verbunden werden müssen.
Dank moderner Lösungen wie Cobots – kollaborativen Schweißrobotern – erreicht die Automatisierung mittlerweile nicht nur große Hallen, sondern auch mittelgroße und kleine Anlagen. Modulare, mobile und oft tragbare Arme können Seite an Seite mit Menschen arbeiten und so Sicherheit, Effizienz und Schweißqualität verbessern, ohne dass große Investitionen erforderlich sind.
IN Strumet Wir verbinden Tradition mit Moderne. Wir verfügen über 11 Roboterschweißstationen, darunter:
Jeder unserer Schweißroboter wird von zuverlässigen Stromquellen angetrieben. Fronius TPS4000, TPS400i Ob MERKLE, das hochwertige MIG/MAG-Schweißungen gewährleistet – sowohl für Kohlenstoffstahl, Chrom-Nickel-Stahl als auch für Aluminium. Dank dieser Technologie können wir Prozesse an Elementen mit Abmessungen von bis zu 3300 x 1300 mm, mit zwei gleichzeitig arbeitenden Armen!
Darüber hinaus wird die gesamte Robotisierung von einem Team aus 100 qualifizierten Strumet-Schweißern durchgeführt, die gemäß ISO 9606-1, unter Aufsicht eines qualifizierten Schweißleiters IWE, IWI-C, IWT, IWP und VT, PT, MT, UT-2 Zertifizierungen. Das bedeutet, dass der Roboter schweißt, aber der Mensch im Einsatz ist – das garantiert höchste Qualität, bestätigt durch TÜV Rheinland.
Strumet Schweißroboter sind mehr als nur Maschinen. Sie sind zertifizierte Wiederholgenauigkeit nach EN 1090 Und EN ISO 3834, Solidität der Stahlkonstruktionen und Flexibilität bei der Umsetzung sowohl größerer Aufträge als auch kleiner Serien.
Wie geht es weiter? Der Anblick maskierter Schweißer könnte bald der Vergangenheit angehören und durch unermüdliche Roboter ersetzt werden. Doch was sie zur Arbeit treibt, kommt noch immer vom Menschen – und das wird sich noch lange nicht ändern …